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Pro Wildlife

1.807,19 €


Anschrift:
Pro Wildlife e.V.
Kidlerstr. 2
81371 München

Telefon:     +49 (89) 81299-507
Telefax:     +49 (0)89 81299-706
E-Mail:     mail@prowildlife.de
Internet:     www.prowildlife.de
   
Spendenkonto:
Bank:     Bank für Sozialwirtschaft
BLZ:     700 205 00
Konto:     8885200



Pro Wildlife – Artenschutz weltweit

PRO WILDLIFE e.V. macht sich weltweit für den Schutz von Wildtieren stark und bekämpft deren Bedrohung durch Tierhandel, Jagd und Lebensraumzerstörung. Dabei setzt PRO WILDLIFE auf politische und Öffentlichkeitsarbeit, internationale Kooperation sowie auf konkrete Hilfsprojekte vor Ort.


© Pro Wildlife
PRO WILDLIFE setzt sich weltweit für den Schutz von Wildtieren und ihrer Lebensräume ein. Als Teil eines weltweiten Netzwerkes von Tier- und Artenschutzverbänden dokumentiert PRO WILDLIFE Missstände im Umgang mit Wildtieren, deckt auf, wie diese durch Tierhandel, Jagd und Lebensraumzerstörung bedroht werden und unterstützt Patenschaftsprojekte vor Ort. In Zusammenarbeit mit Behörden und Politikern sowie durch das Mitwirken an relevanten Konferenzen setzt sich PRO WILDLIFE für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Finanziert wird diese Arbeit durch Spenden und Mitgliedsbeiträge.

Affenschutz in Afrika – Hilfe vor Ort
Wildtiere in Afrika werden immer stärker durch den sogenannten „Buschfleischhandel“ bedroht. Besonders begehrt sind Affen, wobei ganze Familienverbände getötet werden. PRO WILDLIFE unterstützt eine Auffangstation für verwaiste Affenkinder in Kamerun, in der fast 150 Schützlinge gefährdeter Arten (Schimpansen, Gorillas, Drills und seltene Meerkatzen) liebevoll betreut und ggf. auf eine Wiederauswilderung vorbereitet werden. Mit einem Patenschaftsprogramm für Affen stellt PRO WILDLIFE die finanziellen Mittel für Unterhalt und Ausbau der Station sicher. Darüber hinaus fördert PRO WILDLIFE die wichtige Aufklärungsarbeit vor Ort, um die Nachfrage der dortigen Bevölkerung nach „Buschfleisch“ zu reduzieren.

© Pro Wildlife
Einschränkung des Wildtierhandels in Europa
Der Handel mit „exotischen Heimtieren“ in Europa boomt – und Deutschland ist einer der Hauptabsatzmärkte: Von bizarren Chamäleons über prachtvolle Papageien bis zu gefährlichen Giftschlangen und Wüstenfüchsen wird alles über Zoogeschäfte, Internet und Tierbörsen verkauft. Dieser Handel verläuft weitgehend unkontrolliert, ein Großteil der Tiere stammt aus freier Wildbahn. Im April 2001 konnte PRO WILDLIFE die Lufthansa Cargo überzeugen, den Transport von Wildtieren drastisch einzuschränken und im Juli 2006 verordnete die Bundesregierung auf Initiative von PRO WILDLIFE Leitlinien für Tierbörsen. Weiterhin macht sich PRO WILDLIFE für ein Ende des Massenhandels mit exotischen Heimtieren innerhalb Deutschlands und der EU stark.

© Pro Wildlife
Schutz der Schildkröten in Asien
Mehr als 20 Millionen Schildkröten sterben in Asien jährlich für die dortigen Märkte und Apotheken – mit dramatischen Folgen für die Bestände in der Natur. PRO WILDLIFE machte erstmals international auf die bedrohliche Situation der Panzertiere aufmerksam. Als Folge wurden bei den Konferenzen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens seit 2000 auf Initiative von PRO WILDLIFE über 30 hochbedrohte Arten asiatischer Schildkröten weltweit unter Schutz gestellt. In Zusammenarbeit mit Ärzten der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ (TCM) informiert PRO WILDLIFE über die Gefährdung anderer Wildtiere wie Seepferdchen, Bären oder Antilopen durch die TCM und propagiert unbedenkliche Alternativen.

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Erhalt der Regenwälder in Indonesien
Jedes Jahr werden allein in Indonesien etwa 1 Million Hektar Wald zerstört – dies entspricht der Größe von 2,5 Fußballfeldern pro Minute, rund um die Uhr, Tag für Tag. Damit verschwindet auch der Lebensraum der Orang Utans auf Borneo und Sumatra. Experten befürchten, dass diese Menschenaffen bereits in den nächsten fünf bis 10 Jahren ausgerottet werden. Und mit ihnen gehen andere bedrohte Arten wie Nebelparder, Nasenaffen, Sumatra-Nashorn und Borneo-Goldkatze für immer verloren. PRO WILDLIFE zeigt die Verantwortung Deutschlands auf, einem der wichtigen Absatzmärkte für Tropenholz aus Indonesien. Darüber hinaus werden mit deutschen Geldern Sägewerke und Papierfabriken in Indonesien finanziert, die das größtenteils illegale Abholzen der Wälder weiter beschleunigen. In enger Zusammenarbeit mit anderen Artenschutzorganisationen drängt PRO WILDLIFE auf ein Sofortmaßnahmenpaket, um die letzten Wälder Indonesiens und ihre Bewohner zu retten.

Dies ist eine Auswahl unserer Projekte – mehr Informationen finden Sie unter www.prowildlife.de.

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