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Stiftung Deutsche Depressionshilfe


Anschrift:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Semmelweisstraße 10
04103 Leipzig

Telefon:     +49 (0)341 97-24493
Telefax:     +49 (0)341 97-24599
E-Mail:     info@deutsche-depressionshilfe.de
Internet:     www.deutsche-depressionshilfe.de
   
Spendenkonto:
Bank:     Bank für Sozialwirtschaft
BLZ:     860 205 00
Konto:     347 420 0
IBAN:     DE 7386 0205 0000 0347 4200



Depression erforschen - Betroffenen helfen - Wissen weitergeben

Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Unter dem Motto Depression erforschen, Betroffenen helfen, Wissen weitergeben setzt sich die Stiftung Deutsche Depressionshilfe seit ihrer Gründung 2008 dafür ein, die Versorgung der Betroffenen zu verbessern und ihnen zu mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen


© Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Die Depression ist eine häufige, mit großen Leiden verbundene und oft lebensgefährliche Erkrankung. Obwohl wirksame Behandlungen zur Verfügung stehen, wird nur eine Minderheit der Betroffenen optimal behandelt. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat es sich zum Ziel gesetzt, die Situation der Betroffenen durch Maßnahmen, wie Förderung der Forschung, Optimierung der Versorgung, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen zu verbessern. Die Stiftung soll durch die Aktivitäten auch der Vorbeugung von Suiziden und Suizidversuchen dienen. Unter dem Dach der Stiftung werden Angebote für Betroffene und Multiplikatoren entwickelt und ausgebaut, die Patientenversorgung vor Ort unterstützt, mit Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen Aufklärungsarbeit betrieben sowie im Forschungszentrum Depression versorgungsnahe Forschungsprojekte durchgeführt. Seit 2014 ist mit der Deutsche Bahn Stiftung ein neuer engagierter Partner mit an Bord: Damit ist die Deutsche Bahn das erste namhafte Großunternehmen in Deutschland, das sich im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements diesem Thema widmet. Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist der Entertainer und Moderator Harald Schmidt.


© Stiftung Deutsche Depressionshilfe


Aktuelle Programme und Projekte unter dem Dach der Stiftung

Angebote für Betroffene, Angehörige und Multiplikatoren

Das Online-Diskussionsforum Depression für Betroffene und Angehörige ist ein Angebot der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und wird seit 2001 betrieben. Aktuell gibt es ca. 15.200 aktive Nutzer. Das Forum wird fachlich moderiert, die Verweildauer auf der Seite ist mit durchschnittlich 11 Minuten sehr lange. www.diskussionsforum-depression.de


Ein neues Forum für Jugendliche und junge Erwachsene mit Depression und deren Angehörige ging im Herbst 2013 unter dem Namen FIDEO (Fighting Depression Online) an den Start. www.fideo.de


Ein spezielles Angebot für Multiplikatoren gibt es in Form von iFightDepression: Das internetbasierte Selbstmanagement-Programm wurde im Rahmen des EU-Projektes PREDI-NU entwickelt und hat Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen als Zielgruppe. Die Nutzung des Programms findet ausschließlich unter ärztlicher Begleitung statt: Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt interessiertem medizinischen Personal das Tool und eine passgenaue Schulung für ihre Arbeit mit den Patienten kostenfrei zur Verfügung. www.ifightdepression.com


Im September 2014 startete außerdem das deutschlandweite Info-Telefon Depression. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 33 44 5 33 erhalten Betroffene und Angehörige allgemeine Informationen über die Erkrankung und können konkrete Ansprechpartner in ihrer Region erfragen. Die Sprechzeiten sind Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 13 bis 17 Uhr und am Mittwoch und Freitag jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr.


Unterstützung der Patientenversorgung vor Ort
Der gemeinnützige Verein "Deutsches Bündnis gegen Depression e.V." koordiniert unter dem Dach der Stiftung die Aktivitäten der inzwischen über 70 bundesweiten regionalen Bündnisse gegen Depression:Die Städte und Kommunen, Kliniken und Partner aus dem Versorgungssystem nutzen in ihrer Bündnisarbeit die Synergieeffekte, um vor Ort die Versorgungslage von Betroffenen unmittelbar zu verbessern, das Wissen in der Bevölkerung zu steigern und Suiziden vorzubeugen. Die neue Förderung der Deutsche Bahn Stiftung ermöglicht es, die Arbeit laufender und die Gründung neuer Bündnisse gegen Depression nachhaltiger zu unterstützen. www.buendnis-depression.de


Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe will durch vielseitige Kommunikations-<br>maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Wissenssteigerung zum Thema Depression in der Bevölkerung leisten. Neben klassischer Öffentlichkeitsarbeit (Presseanfragen, Interviews, Newsletter und Social Media, Infostände) gibt es zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen, die Aufmerksamkeit generieren sollen.
Die größte Einzelaktivität ist der alle zwei Jahre im Leipziger Gewandhaus stattfindende Patientenkongress: Unter der Moderation des Schirmherrn Harald Schmidt finden regelmäßig rund 1.700 Gäste ihren Weg ins Leipziger Gewandhaus, bundesweite Medienberichterstattung inklusive. Der nächste Kongress findet am 12. September 2015 statt.
Darüber hinaus gab es im Oktober 2014 zum ersten Mal eine bundesweite Außenwerbekampagne zum Thema Depression im Auftrag der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und dem Schirmherrn Harald Schmidt als prominenten Unterstützer.


Forschungszentrum Depression
Dank der Kooperation mit der Deutsche Bahn Stiftung startet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe in diesem Jahr den Aufbau des Forschungszentrums Depression. Das neue Zentrum wurde am 1. Oktober 2014 feierlich in Leipzig eröffnet. In Kooperation mit anderen universitären Zentren starten in 2014 eine Reihe von versorgungsnahen, spannenden Forschungsprojekten, z.B. zur antidepressiven Wirkung einer Reduzierung der Schlafdauer oder zur Wirksamkeit von Internet-basierten Selbstmanagement-programmen.

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