Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe
502,41 €
Anschrift:
Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe gemeinnützige GmbH
Beuerberger Straße 1
82515 Wolfratshausen
| Telefon: |
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+49 (0)8171 8181-0 |
| Telefax: |
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+49 (0)8171 8181-83 |
| E-Mail: |
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info@inselhaus.org |
| Internet: |
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www.inselhaus.org |
Spendenkonto: |
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| Bank: |
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Raiffeisenbank Beuerberg-Eurasburg |
| BLZ: |
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701 693 33 |
| Konto: |
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814490 |
Begleiten mit Herz und Verstand
Die gemeinnützige Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe betreut über 100 Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen zusammen mit ihren Familien. Das Anliegen der Mitarbeitenden ist es, das Leid von Kindern und Jugendlichen zu lindern und diese auf ihrem jeweiligen Weg mit Herz und Verstand zu begleiten.

- © Inselhaus
Dies geschieht in stationären, teilstationären und ambulanten Abteilungen:
- in zwei Heilpädagogisch-Therapeutischen Kinderheimen
- im Kaleidoskop, einer flexiblen Betreuung junger Menschen, die in ihren eigenen Wohnungen leben
- in der Da-Heim-Erziehung in Erziehungsstellen, in denen Kinder von pädagogischen Fachkräften in deren Familien aufgenommen werden
- in der HeilpädagogischenTagesstätte, einer Betreuung und Förderung am Nachmittag mit intensiver Elternarbeit
- durch die Ambulanten Erziehungshilfen, einer fachlichen Unterstützung der Familien vor Ort

- © Inselhaus
Der Hauptsitz der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe ist die Littig-Villa in Wolfratshausen mit der Verwaltung und der Heilpädagogischen Tagesstätte. In ihrer
unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich der Pädagogisch-Psychologische Fachdienst mit den Ambulanten Erziehungshilfen (Obermarkt 31) und die Abteilung
Da-Heim-Erziehung in Erziehungsstellen (Obermarkt 20). Weitere Standorte sind Eurasburg und Geretsried (Kinderheime) sowie München am Harras (Kaleidoskop).

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Die Ursprünge der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe gehen auf Dörte Sambraus zurück, die 1981 ihr Erbe von über zwei Millionen Mark eingesetzt hat, um sich
einen Lebenstraum zu erfüllen: Sie wollte Kindern helfen, die benachteiligt und durch familiäre Umstände in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind. Sie erwarb
das Anwesen, auf dem sich heute das Kinderheim Inselhaus in Eurasburg befindet und gründete die Gesellschaft zur Förderung der Humanisierung des
Erziehungswesens (GFE). Seit ihrem Tod 1996 wird die mittlerweile gewachsene und in Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe umbenannte Gesellschaft von ihrer Tochter,
der Diplom-Psychologin Catherine Kemeny, als Gesellschafterin repräsentiert. Geschäftsführer ist seit 1987 der Diplom Psychologe und Diplom Betriebswirt (FH)
Rolf Merten, der gemeinsam mit Dörte Sambraus die Organisation aufgebaut hat.
Leitlinien der Inselhaus-Pädagogik

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Im Verhalten der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sehen wir in erster Linie einen für ihre Person bedeutungsvollen kreativen Ausdruck, deren Sinn es
für uns zu erschließen gilt. Diesen Sinn zu erfassen ist unser Anliegen in der an der Biographie der Kinder und Jugendlichen ausgerichteten
heilpädagogisch-therapeutischen Arbeit, die wir als Tiefenpädagogik bezeichnen und die eine Erziehung zur Identität zum Ziel hat. Unsere Arbeitsweise ist
geschlechtsspezifisch ausgerichtet, tiergestützt und versteht sich als familienergänzend mit intensiver Eltern- und Familienarbeit. Das bedeutet für unsere
Pädagogik den achtsamen Umgang in der Beziehung sowie das Aushandeln von Freiräumen und Grenzen in einer liebevollen Atmosphäre. In diesem Sinne verstehen wir
unser Motto: Begleiten mit Herz und Verstand.

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Die Mitarbeitenden der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe haben das Anliegen, angemessene pädagogisch-therapeutische Antworten auf die Nöte und
Entwicklungsbedürfnisse der betreuten Kinder und Jugendlichen zu finden. In enger Zusammenarbeit mit den Jugendämtern und anderen öffentlichen Kostenträgern
hat sich die Einrichtung zu einem Verbundsystem dezentraler, familienergänzender und flexibler Hilfen zur Erziehung entwickelt. Dabei versteht sich die
Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe als ein offenes System hinsichtlich neuer Herausforderungen und Anforderungen.
Die Grundversorgung der betreuten Kinder wird von den öffentlichen Kostenträgern übernommen. Alles was darüber hinausgeht, muss mit Spendengeldern finanziert
werden, so etwa der gesamte Tierbereich, Freizeitaktivitäten und Ferienfahrten mit den Kindern, Sportgeräte und entsprechende Ausrüstungen, spezielle Therapien,
zusätzlicher Kleiderbedarf, persönliche Wünsche etc. Auch innovative, zukunftsweisende Projekte, deren Finanzierung (noch) nicht übernommen wird, können nur mit
finanziellen Zuwendungen realisiert werden. Für die hohe Qualität der pädagogisch-therapeutischen Arbeit und damit für das Wohl und die Zukunftsperspektiven
der Kinder sind Spenden von großer Bedeutung!