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GEMEINSAM GEGEN LANDMINEN




Spendensiegel
Anschrift:
GEMEINSAM GEGEN LANDMINEN
GGL Austria
Hütteldorferstrasse 253
1140 Wien

Telefon:     +43 (0)664 / 4011233
E-Mail:     info@ggl-austria.at
Internet:     www.landmine.at
   
Spendenkonto:
Bank:     Erste Bank
BLZ:     20 111
Konto:     82320223103
BIC:     GIBAATWWXXX
IBAN:     AT80 2011182320223103



Jede aufgespürte Landmine ist ein gerettetes Menschenleben

GGL Austria leistet Hilfe für Minenopfer, unterstützt Entminungen in betroffenen Ländern und finanziert dringend notwendige Minen-Risiko-Aufklärung in verminten Gebieten, wodurch die Zahl der Unfälle maßgeblich verringert werden kann. GGL informiert in Österreich über die Problematik und beteiligt sich an internationalen Bemühungen, Produktion und Anwendung von Anti-Personen-Minen zu verbieten.


© GGL Austria / FSD

Trotz der weltweiten Ächtung von Anti-Personen-Minen bedrohen laut UN-Schätzungen noch über 110 Millionen Landminen die Bevölkerung. Ihre Räumung ist aufwändig, langwierig und gefährlich. Nach wie vor sind weltweit immer noch mindestens 2.000 Minenopfer pro Monat zu beklagen. Betroffen sind zumeist Zivilisten, mehrheitlich Frauen und Kinder.


GGL Austria wirkt der Gefährdung der Bevölkerung durch Landminen und andere nicht explodierte Sprengkörper in den betroffenen Ländern entgegen. Im Vordergrund unserer Arbeit stehen die Unfallverhütung durch Aufklärungsprojekte sowie die Rettung aus Lebensgefahr. Die Unterstützung bedürftiger Flüchtlinge und durch Kriegswaffen körperlich Geschädigter ist ein weiteres wesentliches Ziel des Vereins. Auch die Information der österreichischen bzw. europäischen Öffentlichkeit über die Gefährdung und Verbreitung von Landminen ist uns sehr wichtig.


© GGL Austria / FSD


Die alltägliche, tödliche Gefahr

© GGL Austria / KDHW

Anti-Personen-Minen bedrohen Menschen in mehr als
80 Ländern. Alle 20 Minuten kommt ein Mensch durch Minen zu Schaden. Die jährliche Opferbilanz wird pro Jahr weltweit mit mehr als 26.000 registrierten Fällen angegeben. Mit einer hohen Dunkelziffer aufgrund schwieriger politischer Verhältnisse in vielen betroffenen Regionen muss gerechnet werden. Mit 75 % sind in der Mehrzahl Zivilpersonen betroffen.


Kinder sind wegen ortsbedingter Aufgaben wie Viehhüten oder Sammeln von Brennholz besonders häufig Minenopfer. So waren 2006 von den registrierten 796 Opfern in Afghanistan 469 Kinder. Weltweit sind rund ein Drittel der Opfer Kinder! Minenaufklärungsprogramme sind für sie besonders wichtig.


© GGL Austria / KDHW


Warum gerade Landminen?

© GGL Austria / FSD

Minen gehören zu den billigsten Waffensystemen, die sich folglich auch finanzschwache Länder leisten können. Eine Anti-Personen-Mine kostet zwischen $ 3,- und $ 30,-. Sie zu räumen kostet nach UN-Schätzungen $ 300,- bis
$ 1.000,-.


Trotz internationalem Verbot werden nach wie vor jährlich Millionen Anti-Personen-Minen hergestellt und gelegt, auch von regulären Truppen (z.B. in Myanmar). Dabei werden Landminen auch gezielt gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt.


Neben Anti-Personen-Minen wird die Bevölkerung in den betroffenen Ländern aber auch von Anti-Tank- bzw. Anti-Fahrzeug-Minen, Streubomben und Blindgängern bedroht. Jede nicht detonierte Munition reagiert äußerst sensibel auf physischen Kontakt und unterscheidet sich daher de facto nicht von den verbotenen Anti-Personen-Minen.

 


© GGL Austria / FSD


Dramatische Folgen für die Zivilgesellschaft

© GGL Austria / FSD

Die Folgen der Kontaminierung von ganzen Regionen durch Landminen und nicht explodierte Sprengkörper sind vielfältig und dramatisch:

  • Der Tod eines Familienmitgliedes birgt neben dem offensichtlichen Verlust weitere schwerwiegende Konsequenzen. Stirbt der Ernährer, drohen Hunger, sozialer Abstieg oder auch Tod der Hinterbliebenen.
  • Durch Verwundung und Verstümmelung betroffene Minenopfer müssen betreut und ernährt werden, sie fallen in weiterer Folge häufig als Arbeitskräfte aus. Medizinische Hilfe, Rehabilitation und Wiederintegration in die Arbeitswelt ist oft nicht mehr möglich oder erfordert zusätzliche finanzielle Mittel, ist besonders für die ärmsten Staaten eine unbewältigbare Herausforderung.
  • Menschen leben wie in einem „Minenkäfig" und dadurch in ständiger Lebensgefahr und unter massiv eingeschränkter Bewegungsfreiheit. Gravierende Traumatisierungen sind die Folge.
  • In vielen Ländern können landwirtschaftliche Flächen nicht genutzt werden. Verminte Felder und Weiden lassen keine Produktion von Nahrungsmitteln zu. Verminte Wälder erlauben keine Sammeltätigkeiten (Holz, Pilze, Früchte). Somit bleibt die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln unzureichend.
  • Betroffene wichtige Infrastruktureinrichtungen wie Straßen, Schulen, Spitäler oder Bahnhöfe können gar nicht oder nur unter Gefahr für Leib und Leben genützt werden.
  • Die Rückkehr von Flüchtlingen ist durch mangelnde Möglichkeit der Eigenversorgung erschwert. Betroffene Länder geraten vermehrt in Abhängigkeit von Außen.
  • Erfolgreiche humanitäre Hilfe kann oft erst eingeleitet werden, wenn das Gebiet von Minen gesäubert ist.

Anti-Personen-Minen verursachen nicht nur unermessliches, individuelles Leid sondern auch eine Schwächung der Zukunftschancen der betroffenen Gesellschaften!


© GGL Austria / FSD


GEMEINSAM GEGEN LANDMINEN - GGL Austria hilft gezielt

GGL Austria leistet eine international ausgerichtete Tätigkeit und kooperiert mit Einrichtungen im In- und Ausland, die gleiche Ziele verfolgen. Der Verein wirkt nur fördernd bei Projekten mit, die Explosivmaterial restlos vernichten, dabei den Frieden und die Stabilität einer Region nicht gefährden und unbewaffnet durchgeführt werden. GGL Austria wirkt international, überparteilich und überverbandlich, ist konfessionell nicht gebunden und als unabhängige Einrichtung offen für Menschen und Institutionen, die an diesen Aufgaben mitwirken.


Unsere Arbeit konzentriert sich derzeit auf vier Projektländer:


© GGL Austria / FSD

Südsudan: Nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg ist die Situation im Südsudan besonders brisant, da nach Unabhängigkeitsvotum und Staatsgründung nun hunderttausende Flüchtlinge zurückkehren wollen. Ihre Dörfer und Häuser sind jedoch größtenteils zerstört, die Ländereien vermint. Die Flüchtlingsfamilien müssen daher an der Grenze angehalten und in temporären Lagern untergebracht werden, bis die Rückkehr in ihre entminten Dörfer möglich ist. GGL Austria unterstützt nationale Entminungsprojekte finanziell.


© GGL Austria / FSD


© GGL Austria / ICBL Georgien

Georgien: Georgien wurde im Zuge der Kampfhandlungen 2008 von Minen verseucht. GGL Austria beteiligt sich an der Finanzierung eines Projektes, das Informationskampagnen über die Gefahren von Landminen für Kinder und Jugendliche, sowie für PädagogInnen, MedizinerInnen und JournalistInnen durchführt. Darüber hinaus wird eine zentrale Datenbank für den Austausch von Informationen und die Meldung neuer Vorkommnisse mit Minen aufgebaut. Das Projekt betrifft insgesamt 43 Schulen mit 11.026 SchülerInnen und 35 Medizinanstalten mit 452 ÄrztInnen und Angestellten.


© GGL Austria / ICBL Georgien


© GGL Austria / FSD

Tadschikistan: Seit 2007 unterstützt GGL Austria ein Minensuchhunde-Projekt in Tadschikistan. Neben der Entminung finanziert GGL Austria den Aufbau einer Minensuchhundezucht vor Ort mit. Der Einsatz der speziell trainierten Hunde erhöhte die Minenräumkapazität und damit die Effektivität in dem bergigen Land deutlich: die pro Jahr geräumte Fläche konnte so praktisch verdoppelt werden!


© GGL Austria / FSD


© GGL Austria / KDHW

Burma: Das Volk der Karen in Burma (Myanmar) ist seit Jahrzehnten Menschenrechtsverletzungen durch die herrschende Militärdiktatur ausgesetzt. Ihr Leben ist durch Landminen stark beeinträchtigt. Seit 2008 finanziert GGL Austria Projekte zur Minen-Risiko-Aufklärung sowie direkte Opferhilfe und arbeitet dabei mit Vertretern der Exilregierung der Karen zusammen.

 

 

 


© GGL Austria / KDHW


110 Millionen scharfe Minen weltweit - die Aufgabe scheint unbewältigbar. Nur durch gemeinsame Anstrengung kann diese tödliche Gefahr bekämpft werden:

 

GEMEINSAM GEGEN LANDMINEN!

 

Helfen Sie mit und unterstützen Sie uns bei dieser Arbeit. Mehr Informationen zur Problematik von Landminen und zu unserer Arbeit finden Sie auf unserer Webseite www.landmine.at. Mit unserem elektronischen Newsletter informieren wir ca. vier Mal im Jahr über aktuelle Entwicklungen und über konkrete Fortschritte unserer Kampagnen und Projekte. Auf unserer Webseite finden Sie eine Anmeldemöglichkeit zum Newsletter und diverse Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung und zum Spenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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