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Deutsche AIDS-Hilfe


Anschrift:
Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
Wilhelmstraße 138
10963 Berlin

Telefon:     +49 (0)30 690087-0
Telefax:     +49 (0)30 690087-42
E-Mail:     dah@aidshilfe.de
Internet:     www.aidshilfe.de
   
Spendenkonto:
Bank:     Berliner Sparkasse
BLZ:     100 500 00
Konto:     220220220



Gemeinsam gegen Aids

Die Deutsche AIDS-Hilfe vertritt die Interessen von Menschen mit HIV/AIDS und der von AIDS besonders bedrohten Gruppen z.B. Männer, die Sex mit Männern haben, Menschen, die Drogen spritzen, oder Migrant(inn)en aus Ländern, in denen HIV weit verbreitet ist, leistet Hilfe zur Selbsthilfe und bringt die Kompetenz der Betroffenen in die Fachdiskussion mit Medizin, Wissenschaft und Politik ein.


© Deutsche AIDS-Hilfe
Wer wir sind und was wir wollen Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH, gegründet 1983), Dachverband von etwa 130 örtlichen AIDS-Hilfen, vertritt die Interessen von Menschen mit HIV und AIDS und der von AIDS besonders bedrohten Gruppen (z.B. Männer, die Sex mit Männern haben, oder Menschen, die Drogen spritzen).

Als Selbsthilfeorganisation leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe, z.B. durch Impulse zur Gründung von Gruppen. Und wir versuchen auch denjenigen Gehör zu verschaffen, deren Stimmen (noch) nicht laut genug sind, z.B. Migrant(inn)en mit HIV und AIDS.

Um unsere Ziele zu erreichen und unsere Interessen zu vertreten,
  • leisten wir sachliche Information und Aufklärung (z.B. durch Plakate, Anzeigenschaltungen, Broschüren und Bücher) und fördern so das Wissen und die Fähigkeiten zum Infektionsschutz
  • bilden wir ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter/innen für die Beratung, Betreuung und Pflege aus
  • bringen wir uns in die fachliche Diskussion mit Medizin, Krankenkassen, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ein.


Die örtlichen AIDS-Hilfen
  • bieten Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen für Menschen mit HIV und AIDS und ihre An- und Zugehörigen
  • verteilen Informationsmaterialien, z.B. in der Schwulenszene, in der Drogenszene und im Justizvollzug, bei Prostituierten und Strichern, unter Migrantinnen und Migranten, in Schulen und Jugendeinrichtungen usw.
  • bieten Beratung zu HIV und AIDS und zum Leben mit dem Virus an (persönlich und telefonisch) und betreuen und begleiten Menschen mit HIV und AIDS, z.B. im Krankenhaus, in Haft, in Drogentherapieeinrichtungen, ambulanter Pflege und im betreuten Wohnen
  • führen Aufklärungs- und Fortbildungsveranstaltungen für verschiedene Bevölkerungs- und Berufsgruppen durch
  • leisten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auf örtlicher Ebene.


In der DAH-Bundesgeschäftsstelle in Berlin werden Präventions- und Bildungskonzepte entwickelt und in Projekte - z.B. Seminare und Printmedien - umgesetzt. Hier ist die Schaltstelle für die Kommunikation mit Politik, Verwaltung, Medienöffentlichkeit und Verbänden auf Bundesebene. So kooperiert die DAH z.B. eng mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen AIDS-Stiftung, den Krankenkassen oder medizinischen Fachgesellschaften und ist Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH).

Im europäischen und internationalen Rahmen arbeiten wir in und mit Netzwerken und Institutionen wie dem International Council AIDS-Service-Organisations (ICASO), der WHO und der EU und geben unsere Erfahrungen und unser Wissen an Selbsthilfeorganisationen in den am schwersten betroffenen Ländern (z.B. in Afrika, aber auch in Osteuropa).

© Deutsche AIDS-Hilfe
Neue Entwicklungen - Chancen und Probleme
Die Medizin im HIV/AIDS-Bereich hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht; viele Menschen mit HIV und AIDS können länger und besser mit dem Virus leben. Dafür tauchen ganz neue Probleme auf, zum Beispiel die schweren Nebenwirkungen vieler Medikamente, die von Libidoverlust über Schweißausbrüche, Durchfälle und Nervenentzündungen bis hin zu Leberschäden und Fettverteilungsstörungen reichen. Zusätzlich macht die Unsicherheit das Leben schwer: Wie lange wird die Therapie wirksam sein? Was ist, wenn sich Resistenzen entwickeln? Gibt es Ausweichmöglichkeiten, wenn die Medikamente nicht mehr vertragen werden?

Und die "alten Probleme" - finanzielle und soziale - bleiben. So sind viele Positive relativ jung; wenn sie erkranken und aus dem Erwerbsleben ausscheiden (müssen), können sie von der mageren Rente meistens nicht leben. Auch Diskriminierung (am Arbeitsplatz, im Freundeskreis, in der Öffentlichkeit) spielt nach wie vor eine Rolle: HIV und AIDS sind mit den Tabuthemen (Homo-)Sexualität und Tod verbunden, und viele Menschen können sich z.B. immer noch nicht als schwul, geschweige denn als HIV-positiv "outen".

Der Fortschritt stellt also die AIDS-Hilfen vor neue Herausforderungen; immer mehr und immer spezielleres Fachwissen ist gefragt. Und weitere Aufgaben kommen hinzu: So hat die Zahl nichtdeutscher Klient(inn)en in den letzten Jahren stark zugenommen. Um ihnen angemessene Angebote machen zu können, müssen neue Konzepte und Materialien entwickelt werden, und zusätzliches Personal ist erforderlich. All das kostet Geld, mehr Geld, als uns zur Verfügung steht. Mehr denn je sind wir deshalb auf die Unterstützung von engagierten Einzelpersonen, Organisationen und Unternehmen angewiesen, sei es in Form von Spenden, Fördermitgliedschaften oder Sponsoring-Projekten.

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